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Wandern - Nordic Walking - Mountainbiken in Seckau

Kurzbeschreibung
Die weltberühmte Benediktinerabtei in Seckau, 1140 gegründet, ist der Ausgangspunkt zu dieser wunderschönen Wanderung auf die schöne Aussichtspunkte bietende Seckauer Hochalm zur Wallfahrtkirche „Maria Schnee“ in 1822 m SH. Familiengerecht, Aufstieg und Abstieg auf der selben Route.

Kenndaten
Gebiet: Marktgemeinde Seckau–Sonnwenddorf–Hochalm
Gehzeit: insgesamt 3–4 Stunden
Höhenunterschied: von 843 m bis 1.822 m SH

Bewertung:
Kondition: mittel
Panorama: wunderschön
Wegbeschaffenheit: Wiesen- u. Waldwege, Hohlweg

Markierung: Nr. 32/rot-weiß-rot
Ausgangspunkt:
Panoramatafel gegenüber der Abtei; Seckau erreicht man über die S 36 (Murtal-Schnellstraße) bei den Ausfahrten Knittelfed-Ost oder St. Marein-Feistritz.
Von beiden Abfahrten fährt man bis zum Kreisverkehr Kobenz und biegt nach Seckau
Die Marktgemeinde mit der Benediktinerabtei und der Hochalm-Kirche liegt an den Ausläufern der Niederen Tauern, den Seckauer Alpen. Südwärts liegt das fruchtbare Aichfeld-Murboden in der Urlaubsregion Murtal.
Erlebnispunkte:
Wallfahrtskirche Maria Schnee, Ausblick von der Hochalm.
Frische Almprodukte.
Einkehrmöglichkeit:
Kühbergerhof (Urlaub am Bauernhof – Bauernhofprodukte aus eigener Erzeugung. Almhüttenvermietung.) Grafenalm – Almprodukte
Info:
TV Seckau (Gemeindeamt)
info@seckau.at

Genaue Tourenbeschreibung

Von der Panoramatafel gegenüber der Abtei hat man bereits den ersten Blickkontakt in Richtung Norden mit der Kirche "Maria Schnee". Vorbei am Kriegerdenkmal geht es durch den Klosterwald bis zum Weiermoarteich (911m). Vorbei beim GH Teichwirt und dem Weiermoar-Bauern zweigt man nach der Brücke bei 1,7 km links ab, Anstieg zum Schussbauernkreuz (errichtet 1895) und über den Kühbergerweg (Schotterstraße) direkt zum Bergbauernhof vlg. Kühberger (3,6 km ca. 1,5 Std.) auf 1083 m Seehöhe. Auch mit dem Auto erreichbar (gebührenpflichtiger Parkplatz, Einwurf einer 2 €-Münze in den Automaten).
Vom Kühbergerhof geht es 400 m weit (Straße) bis zur Einmündung in den Kühbergergraben, der durch die Bachnähe oft ganz schön frisch sein kann. Nach 5,3 km erreicht man die Abzweigung zum Schroateck, wo scharf rechts abzweigend ein alter Hohlweg weiterführt. Dieser Hohlweg wird im Laufe des Anstieges zweimal von einer Forststraße gequert. Am Gegenhang liegt die Kühbergeralm, die auf Anfrage auch vermietet wird, inklusive Verköstigung. Nach rund 900 m erreicht man den Boden des Schroateck’s mit einem wunderbaren Blick in das Aichfeld. Dahinter, auf 1432 m Seehöhe, liegt die Grafenalm mit jener Hütte, wo der steirische Prinz Erzherzog Johann bereits 1810 übernachtete. Auf der Grafenalm, die von Mitte Mai bis Ende September bewirtschaftet wird, gibt es täglich frisch hergestellte Almmilch sowie Kas und Butter. Auf der Grafenalm endet auch die Seckauer Grafenhüttentour für Mountainbiker.
Am Schroateck geht es zwischen Almvieh und Pferden weiter, vorbei an der Wetterlärche bis zum oberen Waldrand. Mit jedem Höhenmeter wird nun die Aussicht attraktiver und beim vorletzten Anstieg, beim Waldausgang, kann man bereits die noch ca. 1/2 Std. entfernte Kirche Maria Schnee sehen.
Bei der höchsten Wallfahrtskirche der Ostalpen angelangt, genießt man einen herrlichen Rundblick: Seckauer Zinken, Seetaler Alpe, Saualpe, Stubalpe, Gleinalpe, Speikkogel, bis zum Wechsel, Semmering, Rax und Schneealpe. „Die Aussicht ist einzigartig und ein wahres Panorama“, schreibt Erzherzog Johann in sein Tagebuch, anlässlich seines Besuches auf der Hochalm am 12. September 1810.
Die Wallfahrtskirche Maria Schnee wurde 1660 erbaut und ursprünglich für die Almhirten und Senner dem Viehpatron St. Hieronymus geweiht. Eine Muttergottesstatue mit Kind aus ca. 1720 ziert den Hochaltar und wird weit über die Landesgrenzen der Steiermark hoch verehrt.
Zum 200-jährigen Jubiläum 1860 kamen nicht weniger als 15.000 Pilger auf die Hochalm. Heute noch werden am ersten Sonntag im Juli, am 26. Juli (Annatag), am ersten Sonntag im August und am 5. August (Maria Schnee) Wallfahrtsgottesdienste in der Kirche Maria Schnee gefeiert. Für den Rückweg wählt man die Aufstiegsroute.
Für konditionsstarke Wanderer gibt es die Gelegenheit von Maria Schnee aus eine 3,5- bis 4-stündige Zusatztour auf den Seckauer Zinken anzuhängen. Über den Bergrücken, Richtung Westen, leitet die rot-weißrote Markierung, Nummer 983, über die Lamprechthöhe und Schwaigerhöhe zum Hämmerkogel und weiter auf den Gipfel des Seckauer Zinkens. Ein herrlicher Rundblick erwartet Sie!
Den Rückweg können Sie auch über die Goldlacke oder der Südrinne, und dem Zinkengraben zur Steinmühle (Markierung 34) wählen.  Trittsicherheit und gute Ausrüstung erforderlich! Wir wünschen Ihnen die schönsten Eindrücke auf den Seckauer Bergen!