Seckauer Zinken, 2.397 m

Unter den Gipfeln der östlichen Niederen Tauern nimmt der Seckauer Zinken eine besondere Stellung ein, denn die Aussicht von seinem Gipfel ist schlechthin einmalig. "Man überblickt die gesamte Obersteiermark", heißt es in den Führern, und das kommt der Wirklichkeit sehr nahe, denn die Sicht reicht über das Murtal hinweg zu den Seetaler Alpen und zur Gleinalpe. Im Blickfeld liegen weiters die Eisenerzer Alpen und natürlich die vielen benachbarten Erhebungen der Niederen Tauern.

Wenn man aus dem Waldgürtel am Fuße des Berges langsam die Baumgrenze erreicht, über Matten voller Blüten zur Höhe steigt und ein Gipfel nach dem anderen ins Blickfeld rückt, dann wird es nachvollziehbar, weshalb dieser Höhenzug trotz der relativ schwierigen Erreichbarkeit so viele Freunde hat. Für eine Tour auf den Seckauer Zinken braucht man natürlich gutes und beständiges Wetter, und die Ausrüstung des Wanderers muss dem alpinen Charakter der Tour Rechnung tragen.

Die Route:

Vom GH Steinmühle (am Ausgang des Zinkenbaches) steigt man auf der rot/weiss/roten Markierung Nr. 34 in gleichmäßigem Gefälle, entlang des Zinkenbaches an. Die Route bietet Ihnen zwei Aufstiegsmöglichkeiten, entweder über die Südrinne oder über die Goldlacke (einer der Ursprünge des Zinkenbaches). Gehzeit etwa 4 Stunden bis zum Erreichen des Gipfelkreuzes.

Gesamtgehzeit: 7 bis 8 Stunden
Höhendifferenz: 1470 m

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